Naturheilverfahren in meiner Praxis

Naturheilverfahren gehören zur Erfahrungs- und Volksheilkunde.

Ihre Anwendung geht zum Teil auf jahrhunderte bis jahrtausende alte Erfahrungen zurück.
Die meisten Therapiemethoden verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz bei dem nicht nur der Körper, sondern auch Geist und Seele des Menschen mit einbezogen werden.
Nicht jedes Therapieverfahren ist für jeden Patienten geeignet.
Im persönlichen Gespräch werden die einzelnen Verfahren erläutert und die für Sie Passenden ausgewählt. Dabei können auch verschiedene Behandlungsmethoden kombiniert werden.

Im Folgenden möchte ich Ihnen einige Therapie- und Diagnoseverfahren vorstellen.
Durch die Bestimmungen des Heilmittelwerbegesetzes und da die Anwendungsgebiete der einzelnen Behandlungsmethoden teilweise sehr umfangreich sind, habe ich mich auf grundlegende Definitionen beschränkt.
Nähere Informationen zu diesen und anderen Naturheilverfahren sowie zu deren Anwendungsgebieten erhalten Sie in einem persönlichen Gespräch in meiner Praxis.

Bitte beachten Sie, dass alle hier vorgestellten Diagnose- und Therapieverfahren zur naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin gehören und wissenschaftlich, d.h. im Sinne der Schulmedizin, nicht anerkannt oder durch Studien belegt sind.
Alle Angaben über Eigenschaften und Wirkungen der vorgestellten Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen von Anwendern dieser Therapiemethoden.
Es werden keine Heilaussagen getroffen oder gar Heilversprechen gegeben.

 

Aus- und Ableitungsverfahren

Dazu zählen z.B. Bäder, Atemübungen, Darmreinigungen, Anregung der Durchblutung und Schweißproduktion sowie die gleichzeitige Behandlung mit pflanzlichen und / oder homöopathischen Mitteln.

 

Schröpfen

Beim unblutigen Schröpfen wird mithilfe von Schröpfgläsern auf bestimmten Hautarealen ein starker Unterdruck erzeugt.

 

Weitere Verfahren

 

Homöopathie

Die Behandlung von Patienten mit homöopathischen Mitteln wurde vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann entwickelt.
Nach dem von ihm formulierten Prinzip soll Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden.
Das bedeutet, dass die Symptome, die ein homöopathisches Mittel bei einem Gesunden hervorruft, ähnliche Symptome bei einem Kranken heilen soll.
Zur Herstellung homöopathischer Mittel werden die Ausgangssubstanzen meist mit Alkohol konserviert.
Die so entstandene Urtinktur ist der Ausgangsstoff für die homöopathische Potenzierung (Verdünnung), die entweder als Flüssigkeit oder auf Globuli aufgebracht, eingenommen wird.
Nicht lösliche Substanzen werden meist mit Milchzucker verrieben und in Tablettenform angeboten.

 

Kneipp-Therapie

Die Kneipp-Therapie ist ein nach dem Pfarrer Sebastian Kneipp benanntes ganzheitliches Behandlungskonzept bestehend aus Bewegungs-, Ernährungs-, Wasser- und Ordnungstherapie.
Unter Ordnungstherapie versteht man das Gestalten des persönlichen Alltags und die Förderung eines gesunden Lebensstils. Eine weitere Säule des Behandlungskonzeptes ist die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde).

 

Neuraltherapie

Bei der Neuraltherapie werden Medikamente zur lokalen Betäubung (Lokalanästhetika)
in die Haut injiziert. Dabei wird zwischen Störfeldtherapie und Segmenttherapie unterschieden.

 

Orthomolekulare Medizin

Die Orthomolekulare Medizin basiert auf der hochdosierten Gabe von Nährstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und essentiellen Amino- und Fettsäuren.

 

Phytotherapie

Bei der Phytotherapie, oder auch Pflanzenheilkunde, werden Pflanzen in ganzer Form oder Teile von ihnen, also Blüten, Blätter, Wurzeln oder Rinde, als Heilmittel verwendet.
Die Pflanzen werden getrocknet, zerkleinert, in Alkohol eingelegt, gepresst, gemahlen oder destilliert und dann als Tee, Tinktur, Saft, Pulver oder Extrakt eingenommen oder äußerlich aufgetragen.
Zur Phytotherapie wird im weitesten Sinne auch die Mykotherapie (Pilzheilkunde) gezählt.

 

Schüßler-Salze (Biochemie nach Dr. Schüßler)

Der deutsche Arzt Heinrich Schüßler entwickelte die Theorie, dass Krankheiten aufgrund eines Ungleichgewichts des Mineralhaushaltes in den Körperzellen entstehen.
Die Herstellung von Schüßler-Salzen basiert, ebenso wie die Herstellung homöopathischer Mittel, auf einer Potenzierung (Verdünnung).
Dennoch zählt die Therapie nicht zur Homöopathie, da sie nicht auf dem Ähnlichkeitsprinzip beruht.